2001 Europameisterschaft 1:10 Verbrenner, AMCA-Apeldoorn - Holland

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2001 Europameisterschaft 1:10 Verbrenner, AMCA-Apeldoorn - Holland
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- Sonntag, 28. Oktober 2001

Europameisterschaft 1:10 Verbrenner, 9. bis 12.8. 2001, AMCA-Apeldoorn - Holland

psv_teamNachdem der Kleinbus, der dankenswerter Weise vom Autohaus Traintinger zur Verfügung gestellt wurde, bereits am Samstag beladen wurde, startete die sechsköpfige Mannschaft Sonntag Abend die Reise nach Holland. Mit Michi Selner, Thomas Andrasi und Christian Ausweger (er besorgte den Bus) fuhren 3 tatkräftige Begleiter mit zur Europameisterschaft. Michi sollte auch die Aufgabe des Teammanagers übernehmen.

Am Montag Morgen, um ca 6:00 Uhr kamen wir in Apeldoorn an. Um die Zeit, bis wir zur Rennstrecke fahren konnten, etwas zu überbrücken, entschlossen sich Kandi und Ausi auf dem Tennisplatz des Hotels etwas zu spielen. Das dieses morgentliche Pong... Pong.... der Hotelleitung nicht gerade Recht war, war fast zu erwarten. So kam es auch das wir die Zimmer nicht gleich beziehen konnten und auch kein Frühstück einnehmen durften.

 

Knapp vor 10:00 Uhr kamen wir dann nach einem Frühstück bei McDonalds auf der Rennstrecke des AMCA an.

Die Strecke war durch den nächtlichen Regenfall noch an verschiedenen Stellen nass. Sie zeigte sich mit neuem Asphaltkleid, welches im Mai aufgetragen wurde und einen ziemlich griffigen Anschein hatte.
ak_clk_megaNachdem wir unsere Sachen ins Fahrerlager gebracht und ausgepackt hatten, begannen bereits heftige Diskussionen, ob den unsere AK-CLK Karosserie erlaubt sei und wir damit fahren dürfen. Eines war jedenfalls unumstritten. Bezüglich Design und Gefälligkeit waren sich alle Einig. Die Karosserie schlug ein wie eine Bombe und einige Fahrer wollten sie unbedingt sofort und gleich kaufen.

Gegen Mittag waren die letzten nassen Stellen auf der Ideallinie aufgetrocknet und wir konnten unser Training beginnen.
Mit Rundenzeiten zwischen 15,7 und 15,9 Sekunden fuhr Kandi bereits am ersten Tag nahe an den Rundenrekord von Julius Kolff, der bei 15,6" liegt heran. So zeigte sich bereits schnell das Potential von Kandi und seinem AK-CLK. Lediglich Christoph Pitsch konnte mit seinem verbreiterten Mugen Avance einigermaßen die Rundenzeiten von Kandi erreichen.
Gegen Abend bestätigte sich dann, was der Asphalt von vornherein vermuten lies. Die Autos begannen in den Ecken zu kippen. Dadurch wurden einige Änderungen am Setup erforderlich.
Auch war die Frage berechtigt, wie stark sich der Gripp und die Kippneigung der Autos noch bis zum Wochenende hin, aufbauen würde. Aber diese Frage erledigte eine höhere Instanz. Der Wettergott wollte diese Situation gar nicht erst aufkommen lassen.

Am Dienstag und Mittwoch regnete es bereits in der Früh. An ein durchgehendes Training war nicht zu denken. Die weinigen trockenen Momente wollten dann natürlich alle anwesenden Fahrer ausnutzen. So kam es, dass wir alle nur wenige Runden zum Trainieren kamen.
Julius Kolff, der als Lokalmatator auf diesem Ring gilt und Milko Tenthof, trafen am Mittwoch ein und zeigten sogleich, dass sie zum Favoritenkreis zu zählen sind. Vor allem Julius bewies, dass er sicherlich der schnellste Mann sein wird, den es zu biegen galt.

Da auch der Donnerstag mit Regen begann, entschied sich die Rennleitung, das kontrollierte Training entfallen zu lassen. Erst am späten Nachmittag konnte ein gezeitetes Training durchgeführt werden. Es wurde auch auf 5, anstelle des normalen, 10minütigen Zeittrainings, gekürzt. So waren mit der Einfahrzeit wieder nur 8 Minuten Training an diesem Tag möglich. Nicht besonders viel, wenn man bedenkt, dass man den ganzen Tag auf der Rennstrecke verbringt und am nächsten Morgen bereits die Qualifikationsläufe beginnen werden.

 



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